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Tirol

Neuer vida-Landesgeschäftsführer will bis 2016 1.500 Euro Mindestlohn in allen vida-KVs

Philip Wohlgemuth ist Tirols neuer Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft und sieht in Tourismusbranche größte Herausforderung.

Der Innsbrucker Philip Wohlgemuth ist seit 1. Oktober Tirols neuer Landesgeschäftsführer der 9.549-Mitglieder-starken Gewerkschaft vida. Wohlgemuth startet seine neuen Herausforderungen mit dem Ziel, in Branchen mit geringen Einkommen die Mindestlöhne im Zuge von Kollektivvertragsverhandlungen über 1.500 Euro zu heben. „Es ist unser erklärtes Ziel, in allen Branchen Einkommen zum Auskommen zu garantieren, sei es bei Friseurinnen oder bei Tourismusbeschäftigten. Speziell der Tourismus wird in der künftigen Arbeit im Zentrum stehen. Denn trotz regelmäßiger Jubelmeldungen über die Rekorde am Fließband sind die Arbeitsbedingungen schlecht. Man muss aufpassen, dass die Branche nicht zu einer beruflichen Sackgasse wird“, so Wohlgemuth. ++++

Tirols vida-Landesvorsitzender Günter Mayr sieht in der Bestellung Wohlgemuths zum Landesgeschäftsführer eine ideale Lösung. „Philip blickt trotz seiner 27 Jahre auf große gewerkschaftspolitische Erfahrung zurück. Er ist vom Funktionär zum Landesjugendsekretär des ÖGB und im Jahr 2011 in die Einzelgewerkschaft vida gewechselt. Für uns ist er die beste Lösung nach dem Wechsel von Roland Müller in das ÖGB-Bildungssekretariat“, so Mayr. Neben der Dringlichkeit im Tourismus zum einem die Weiterbildungsmöglichkeiten zu forcieren, für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz einzutreten und die Familienfreundlichkeit zu erhöhen, will Wohlgemuth auch die 10.000er-Marke bei den Mitgliedern im Raum Tirol brechen.

Die Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida wurde 2006 durch den Zusammenschluss der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE), der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) sowie der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) gegründet und hat in Tirol 9.549 Mitglieder.

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