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Arbeit ohne Papiere – aber nicht ohne Rechte!

5 Jahre UNDOK: Schutz für undokumentiert Arbeitende bedeutet Kampf gegen Schwarzarbeitgeber

Undokumentiert arbeitende Menschen haben einen ungeklärten Aufenthaltsstatus, keine Papiere und de facto ein Arbeitsverbot. Sie arbeiten, um ihre Familie zu ernähren oder schlichtweg um zu überleben. Ihre Situation macht sie gegenüber Arbeitgebern leichter erpressbar und ausbeutbar.

„Undokumentierte Lohnarbeit ist meist unsicher, schlecht bezahlt und gefährlich“. Vina Yun von der Anlaufstelle UNDOK

Jeder illegal in Österreich arbeitende Mensch hat auch einen österreichischen Schwarzarbeitgeber, der auf illegale Weise von seinem rechtlosen Status profitiert. Manche Branchen sind dabei besonders betroffen. Während Männer vor allem undokumentiert am Bau oder im Hotel- und Gastgewerbe arbeiten, sind undokumentierte Frauen ebenso in der letzteren Branche sowie in der Reinigung oder in privaten Haushalten zu finden.

Kostenlose Beratung

Die UNDOK-Anlaufstelle gibt es seit fünf Jahren. Sie ist die erste gewerkschaftliche Anlaufstelle für undokumentierte ArbeiterInnen. In dieser Zeit wurden bereits über 600 Beratungen durchgeführt und unzählige arbeitsrechtliche Ansprüche eingefordert. Außerdem bietet UNDOK Workshops an, um das Bewusstsein der Menschen zu stärken, wie man sich gegen Ausbeutung wehren und Lohn- und Sozialdumping aktiv bekämpfen kann.

Die Angebote der Anlaufstelle sind kostenlos, die Beratung erfolgt anonym und in über zehn verschiedenen Sprachen. Alle Informationen zu UNDOK finden Sie unter: www.undok.at

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