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Frühjahrsrunde: Verhandlungsstart in der Elektro-/Elektronikindustrie

Höhere Einkommen und Arbeitszeit für Gewerkschaften im Mittelpunkt

Am 20. März starteten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp in die Kollektivvertragsverhandlungen 2019 der Elektro-/Elektronikindustrie, mit rund 50.000 Beschäftigten die zweitgrößte Industriebranche des Landes nach der Metallindustrie. "2018 war das stärkste Jahr seit der Wirtschaftskrise", stellen die Verhandlungsleiter der Gewerkschaften Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp) zur heutigen Übergabe des Forderungsprogrammes fest. "Die Elektro-/Elektronikindustrie war dank der Beschäftigten sehr erfolgreich, das muss sich jetzt in kräftigen Lohn- und Gehaltserhöhungen widerspiegeln."

Zweites großes Thema für die Gewerkschaften ist weiterhin ein Ausgleich für die Verschlechterungen aus dem Arbeitszeitgesetz der Regierung. "Überlange Arbeitstage müssen die Ausnahme bleiben. Und wenn sie doch geleistet werden, muss sich das für die Beschäftigten auszahlen", geben Wimmer und Dürtscher die Richtung vor.

Wie bereits letztes Jahr wurden unter dem Motto "Sag uns, was dir wichtig ist" zur Vorbereitung der Verhandlungen die Beschäftigten von den BetriebsrätInnen befragt. Das Ergebnis bestätigt die Schwerpunktsetzung der Gewerkschaften. Hinter dem erwartungsgemäßen Spitzenreiter "Kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen", legten die über 10.000 TeilnehmerInnen vor allem auf die Forderungen "Schneller zur 6. Urlaubswoche" und "Überlange Arbeitszeiten weiterhin als Ausnahme" großen Wert. Die Verhandlungen werden am 2. April fortgesetzt.
 

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