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younion: Kindergarten-Personal so schnell wie möglich impfen!

Regelung muss in ganz Österreich gelten

Die Arbeit in den Kindergärten und Horten ist eine der wenigen, die seit Beginn der Corona-Krise praktisch ohne Schutz stattfindet. Es gibt keine Plexiglasscheiben oder ähnliches, dafür aber ständig engen Kontakt mit den Kindern.

„Kindergärten sind auch immer wieder Corona-Hotspots. Es ist ein Mythos, dass Kinder die Krankheit nicht übertragen können“, sagt Judith Hintermeier, selbst Pädagogin und Bundesfrauenreferentin in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft. Sie verweist dabei auch auf ein Interview in der gestrigen ZIB2 mit dem Infektiologen Michael Wagner von der Universität Wien.

Hintermeier weiter: „Die Bundesregierung ignoriert die Gefahr in den Kindergärten und Horten praktisch, dementsprechend im Stich gelassen fühlen sich auch die Beschäftigten. Damit muss jetzt aber endlich Schluss sein! Wenn es bisher keine Wertschätzung durch die Bundesregierung gab, dann sollten meine KollegInnen wenigstens jetzt sehr schnell geimpft werden, so wie in Wien oder Vorarlberg!“

Dabei hat younion _ Die Daseinsgewerkschaft zwei ganz konkrete Forderungen:

Ein bundeseinheitlicher Impfplan für das gesamte Bildungspersonal!

Beschäftigte in den ersten Bildungseinrichtungen dürfen nicht zum Personal 2. Klasse degradiert werden! Sie müssen gleichzeitig mit den LehrerInnen geimpft werden. Und das bundesweit einheitlich.

Impfungen müssen so rasch wie möglich erfolgen!

Weitere Verzögerungen durch Missmanagement sind nicht akzeptabel! Sobald Impfstoff verfügbar ist, muss er auch entsprechend des Impfplans angewendet werden.

Judith Hintermeier: „Das haben meine KollegInnen mehr als verdient, denn die Kindergarten-Gruppen werden immer voller. An einigen Standorten gibt es praktisch keinen Unterschied mehr zu normalen Zeiten. Wenn Bildungsminister Faßmann auch nur einen einzigen Tag in einem Kindergarten verbringen würde, wären die Impfungen sicher schon morgen da.“

Um Bildungsminister Heinz Faßmann auf das Kindergarten-Personal aufmerksam zu machen, findet am 22.1.2021 um 10 Uhr vor dem Bildungsministerium (Minoritenplatz 5, 1010 Wien) ein Protest der Beschäftigten statt.

Geknebelt und gefesselt will das Personal aus den ersten Bildungseinrichtungen auch auf den Beirat für Elementarpädagogik hinweisen, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne gewerkschaftliche VertreterInnen einheitliche Regelungen für alle Kindergärten und Horte erarbeitet.

MedienvertreterInnen werden gebeten eine Schutzmaske zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten.

 
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